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Mit Paperspace zum virtuellen Rechner

Die komplette Hardware an einen externen Anbieter auszulagern und dafür hohe Performance und Aktualität über die Cloud zu bekommen, das ist schon länger möglich. Bisher war mir das vor allem im Gaming Bereich bekannt. Man selbst sitzt zu Hause am 0815-Rechner und bekommt den schnellen Rechner im Browser gestreamt. Da ich immer weniger zum Spielen komme, habe ich die Sache auch nicht weiter verfolgt.  Mit Paperspace ist mir jedoch der erste Anbieter für ernsthafte Anwendungen aufgefallen.

Paperspace für 3D und Grafik

Photoshop ist für mich ein ständiges Werkzeug und mein 5 Jahre altes Notebook mit Core2Duo Prozessor lässt mich bei aufwendigeren Arbeiten schon gern mal warten. Für solche Arbeiten möchte Paperspace sein Angebot an den User bringen. Gebucht werden kann ein Rechner für einen monatlichen Betrag oder auch pro Stunde. Hier richten sich die Preise nach der gebotenen Leistung, wobei für mich ausschließlich die Pro Version in Frage kämen würde. Diese schlägt jedoch gleich mit 60 Dollar pro Monat zu buche.

 

In der Pro Version enthalten sind 32 Gigabyte Arbeitsspeicher, ein 8-Kern-Prozessor, 2 Gigabyte Grafikkarte und eine 250 GB SSD-Platte. Es geht natürlich immer noch weiter nach oben. Zum Beispiel sind bis zu 192 GB Arbeitsspeicher möglich. Das lässt sich Paperspace dann aber auch bezahlen. Alle Rechner sind mit Windows 7 bestückt und für 3D CAD, Photoshop usw vorbereitet.

Nutzen lässt sich Paperspace auf so ziemlich jedem Gerät ob mobil oder am Rechner. Hierfür werden diverse Apps angeboten. Einzig eine schnelle Datenleitung sollte schon vorhanden sein. Dateien können per Drag and Drop zwischen Rechner und Paperspace geschoben werden. Ebenso kann die Übertragung auf mehrere Displays vorgenommen werden. Optional sind so genannte Snapshots, welche die Sicherung des momentanen Zustands garantieren und dieser zu jeder Zeit zu einem späteren Zeitpunkt wieder hergestellt werden kann.

Fazit

Ich hab es noch nicht getestet, aber es wirkt vielversprechend. Der monatliche Preis schreckt mich jedoch ab. In Frage kommen würde vielleicht die stündliche Abrechnung, welche bei 7,00 $ pro Monat (für Speicherung) in der Pro Version plus 0,50 Cent je Stunde liegt. Dann aber auch nur für Hardware lastige Anwendungen um den Rahmen nicht zu sprengen.

Autor: Thomas Preuß

Thomas Preuß ist Jahrgang 83 und kommt aus einem kleinen Ort in der wunderschönen Uckermark (Brandenburg). Auch wenn er etwas abseits wohnt, ist er seit dem 56k-Modem im Internet unterwegs und mit Win 3.1 begann die digitale Neugier. Er liebt seine kleine Familie und die Fotografie ist seine Leidenschaft (Instagram.com/preussenlicht) welche er gerne teilt.

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