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Wuala – Sicherer Online Speicher durch Verschlüsselung und europäische Server

Ja ich weiß, was ist noch sicher nach den ganzen Skandalen in Sachen Online-Überwachung. Aber immerhin kann man sich mittlerweile ein wenig mehr schützen. Mit Wuala (gesprochen wie Voilà im Französischen) steht einem Cloudspeicher zur Verfügung, welcher die Verschlüsselung der Dateien schon auf dem Rechner und vor dem Upload vornimmt.

Sicherheit und Datenschutz

Die Betreiber von Wuala, garantieren dafür dass dadurch selbst sie keinen Zugriff auf die Daten hätten. Gut, ein wenig vertrauen muss wohl auch beim User vorhanden sein. Vor allem da viel mit JavaScript gearbeitet wird und dadurch nicht viel mehr Sicherheit übrig bleibt. Trotzdem ist es ein toller Ansatz und die Software zu Wuala ist äußerst durchdacht. Es gibt so ziemlich alle möglichen Einstellungen für jede Situation. Hier kann sich Konkurrent Dropbox noch einiges abschauen. Aber auch in Sachen Datensicherheit ist nicht nur die Ver- und Entschlüsselung ein Vorteil, sondern dass die Daten auf Servern in Europa, genauer gesagt, in Frankreich, Schweiz und Deutschland liegen und dadurch schon einmal strengere Richtlinien gelten. Auch wenn diese immer noch nicht ausreichen, ist alles besser als ein Server in den USA oder sonstigen nicht-europäischen Ländern.

Features – Pros und Contras

Zurück zu Wuala – 5GB gibt es für eine Anmeldung kostenlos und ab und zu hauen einige Portale Codes für weitere GB raus. Teilt ihr mit Freunden und diese melden sich an, gibt es weiteren Speicher. Das alles kennt man ja schon von diversen Konkurrenten. Wuala läuft auf allen wichtigen Plattformen, allerdings gibt es bei Einigen noch ziemliche Einschränkungen. Für Android kann ich jetzt nicht sprechen, mein Test beruht auf die iPad App und genau hier muss ordentlich nachgebessert werden. Im Moment ist nämlich nur eine Betrachtung der Dateien möglich. Ein Upload über iOS ist nicht möglich. Somit ist die App für viele unbrauchbar und das spiegelt sich in den Kommentaren wieder. Ich bin aber guter Dinge dass in diesem Fall noch nachgebessert wird.

Wuala Backup

Wuala Backup

Die oben genannten, zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten, beziehen sich also auf die Windows Software. Wuala integriert sich nahtlos in den Windows Explorer und legt, auf Wunsch, noch ein virtuelles Laufwerk an. Letzteres ist ein sehr schönes Feature, welches allerdings für mich noch einen Haken hat. Wuala muss ständig laufen, damit das Laufwerk sichtbar ist und damit Verwendung findet.

Ein weiterer Störfaktor für denjenigen, der sonst mit Dropbox arbeitet, ist die etwas träge Geschwindigkeit. Dadurch das die Daten ständig verschlüsselt werden müssen, ist die Übergabe der Dateien manchmal ein Geduldsspiel. Für langsame Rechner nicht unbedingt das Optimale. Hier muss man abwägen – Geschwindigkeit oder Sicherheit. Ich vermute mal, die meisten werden wohl zu letzterem greifen.

Die Features von Wuala unterschieden sich überhaupt nicht zu denen von Dropbox. Einzig der LAN-Abgleich fehlt mir, dies kann man jedoch auch sehr gut mit der Sync-Funktion bewerkstelligen.

Fazit

Wer derzeit die beste Sicherheit (nicht die Absolute, die gibt es nicht) will, der sollte auf Wuala zurückgreifen. Wenn die Betreiber jetzt noch von JavaScript absehen würden, dann hätten sicher einige User und auch Unternehmen mehr Interesse bei Wuala einzusteigen.

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Echtzeit-Verfolgung von Zügen der Deutschen Bahn

Eigentlich ging die Nachricht in diversen Blogs ja gestern schon die Runde. Sie ist jedoch so ungewöhnlich, dass ich sie hier auch noch einmal aufgreife. Worum geht es? Die Bahn hat wirklich mal was Innovatives geschaffen. Bis gestern konnte man auf apps-bahn.de Züge, auf einer Karte von Google, in Echtzeit verfolgen. Warum bis gestern? Na weil derzeit ein Fehlercode ausgegeben wird. Ich hoffe im Laufe des Tages kann man wieder darauf zu greifen. Daher kann ich vorerst kein Screenshot dazu posten.

Im Grunde funktioniert es wie Google Maps. Durch eingeben eines Bahnhofes und evtl. einer bestimmten Zugnummer (keine Pflicht) wird auf den Bahnhof gezoomt. Nach Auswahl der Zugarten (ICE, IC, RE) werden diese mit Position und Echtzeit-Verfolgung angezeigt.

Sehr cooles Feature wie ich finde, wenn man mal wieder auf seinen Zug wartet und wissen will wo er steckt. Wie schon erwähnt, hätte man von der Deutschen Bahn nicht erwartet.

Update

Der Zugriff auf das Deutsche Bahn Zugradar scheint wieder zu funktionieren. Ist eben noch Beta.

Zugradar Deutsche Bahn

Zugradar Deutsche Bahn

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Magine – Fernsehprogramm über das Internet empfangen

Übersicht 2

Schweden – Land der Innovationen? Nach iZettle, welches ich schon einmal vorgestellt hatte, kommt nun mit Magine ein neues digitales Erzeugnis aus dem Land der Möbel und Musiker. Und genauso wie iZettle ist Magine auch kein Vorreiter in seinem Metier. Und trotzdem wirkt es ausgereift und fortschrittlicher als alle Konkurrenten.

Magine überträgt deutsche TV-Sender über das Internet auf mobile Geräte als auch auf Fernseher mit App-Integration. Derzeit befindet sich Magine noch in der Beta-Phase und kann nur von geladenen Usern genutzt werden. Aber selbst in der Beta-Phase sieht Magine schon sehr vielversprechend aus, zumindest was die Bedienung angeht und das aussehen angeht.

Ich habe den Service mit dem Chrome Browser als auch mit meinem iPad testen können. Hervorstechendes Feature von Magine ist, dass Sendungen Rückwirkend noch einmal zu jeder Zeit angeschaut werden können. Dies ist ein Pluspunkt gegenüber dem Empfang über Satellit. Sicher, dies geht auch mit Festplattenrecordern, allerdings müssen diese erst einmal finanziert werden. Negativ ist natürlich die ständige Internetverbindung und der zukünftige Preis, welcher für die Nutzung anfallen wird. Zu diesem habe ich allerdings auch noch keine Informationen.

Ein weiteres Feature von Magine ist die Umfunktion des Mobiltelefons zur Fernbedienung. Es können beliebig viele Geräte mit dem Handy gekoppelt und somit gesteuert werden.

Magine, Pairing Mode

Magine, Pairing Mode

Derzeit kann Magine nur auf dem Computer, iPhone als auch auf diversen Tablets auf Android und iOS Basis genutzt werden, in so fern man einen Account beantragt hat. Drei verschiedene Ansichten ermöglichen die Senderauswahl nach Wünschen zu überblicken und ein der obligatorische Programm Guide gibt Infos zu den Sendungen aus. Also eigentlich nix Neues, aber dafür eben hochwertig. Schauen wir wie sich das noch entwickelt. Ich bin gespannt und ein eventuell zukünftiger Nutzer.

Magine TV
Magine TV
Entwickler: Magine Holding AB
Preis: Kostenlos+
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Tile – verlorene Dinge wieder finden

Gerade noch habe ich mit einem Freund über Facebook über sein verloren gegangenes iPad geschrieben. Und schon erscheint mir eine Werbeanzeige mit Tile. In diesem Falle hat mich die Anzeige allerdings wirklich interessiert und die Idee hinter Tile ist gar nicht mal so schlecht.

Was ist Tile?

Tile ist ein kleines Plättchen, Anhänger, wie man es auch nenne mag, welchen man an seine Kostbare Sache anheftet, anklebt, anhängt und so weiter. Ist dies geschehen, sendet Tile ständig Signale bis zu einer Reichweite von maximal 150 Feet, umgerechnet ca. 45 Meter. Ist euer Smartphone (derzeit nur Apple Geräte) in der Nähe und die App gestartet, empfängt die App den Standort und Tile gibt einen Rufton aus.

Tile App

Tile App

Die Reichweite wird verlängert, sobald ein anderer Tile User in die Nähe deines Senders kommt. Anonym wird dann der Standort über das Internet an deine App gesendet. Tile kostet derzeit rund 19 Dollar (umgerechnet rund 15 Euro) und kann vorbestellt werden. Das hört sich erst einmal gut an. Bedenkt man jedoch, dass die Batterie nur 1 Jahr hält verschwindet die Freude wieder. Zudem muss sich Tile erst einmal etablieren um die Reichweite auch über den 150 Feet nutzen zu können.

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Android User finden gar nichts

Die Android User werden wohl vorerst auf die Nutzung warten müssen. Laut Aussage von den Machern, scheitert eine Umsetzung an Bluetooth 4.0 und das heißt dann auch, dass ältere Geräte wohl nicht unterstützt werden. Windows Phones werden erst gar nicht erwähnt.

Fazit

Also, wer ein iPhone, iPad, iPod der neueren Generationen sein eigen nennt, ein wenig Geld übrig hat und sowieso andauernd wichtige Sachen verliert, der kann sich Tile vorbestellen und erhält das „Tile“ dann im Winter 2013/2014.

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AirDroid – Einfache Übertragung von Bildern, Musik und Daten auf dein Android Handy

Ich wurde nun schon des öfteren gefragt, wie man Daten wie Bilder, Musik und Videos von seinem Android Handy auf ein ausgewähltes Gerät wie einem Notebook übertragen kann. Eins kann ich schon mal vorweg nehmen. Das Datenkabel wird jetzt und in Zukunft eingemottet. Dies wird nämlich höchstens noch für die Stromzufuhr benötigt.

Möglich macht dies die App AirDroid. AirDroid ist eine Verwaltungssoftware für euer Android Mobiltelefon und bietet eine menge an Funktionen. Es sind derart viele, dass ich nicht weiß wo ich da anfangen soll zu erzählen. Letztendlich werde ich mich wohl auf das Wichtigste beschränken müssen.

Installation und Start

Zuallererst – wie geht die Installation und der Start von statten? AirDroid könnt ihr aus dem Google Playstore herunterladen. Die 6,5 MB sind schnell geladen und sobald ihr die App gestartet habt, gibt sie euch die Möglichkeit euch direkt, also offline, mit eurem Mobiltelefon zu verbinden oder einen Webaccount über web.airdroid.com zu erstellen. Dieser ermöglicht weitere Funktionen und lässt zudem optionale Premiumfunktionen zu. Diese müssen allerdings an den Entwickler entlohnt werden.

Als nächstes müsst ihr den Browser auf dem anderen Gerät eurer Wahl öffnen. Dort gebt ihr die IP-Adresse, welche euch auf Eurem Mobiltelefon angezeigt wird, in die Adresszeile des Browsers ein. Erstellt Ihr einen Web-Account, ist dies nicht notwendig. In diesem Falle geht Ihr einfach auf die angezeigte Internet-Adresse bzw. gebt diese in Euren Browser ein. Weiterlesen →