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Mobil sein – mobil spielen

Nur wenige Trends haben das Vermögen, für den Rest des Jahres 2019 so viel Staub aufzuwirbeln wie der mobile Markt. Welcher mobile Markt genau gemeint ist, das ist sogar nur zweitrangig. Denn Fakt ist: das mobile Leben und der jeweilige mobile Markt gehen Hand in Hand und werden nur noch stärker. Hier allerdings sprechen wir vom mobilen Spielmarkt, denn dieser hat ein eindeutig größeres Potenzial für nachhaltigen Wachstum als der herkömmliche Markt. Der Mensch verbringt mittlerweile viel mehr Zeit unterwegs – sei es auf dem Weg zur Arbeit, oder selbst beim Arbeiten von zuhause, wo der Stress aus dem Büro wegfällt. Und genau hier setzen viele Unternehmen und Entwickler von mobilen Spielen an, für diese kurzen Pausen die idealen Lückenfüller anzubieten, mit denen man eine Menge Spaß haben kann, ohne sich selber zu ernst zu nehmen.

Dauerhaft online

Wer heute unter 50 ist und kein Smartphone besitzt, der gehört zu einer aussterbenden Gattung Mensch. Denn immer mehr Personen wollen dauerhaft erreichbar sein, aber auch dauerhaft Zugang zum mobilen Internet haben. Daher wird das flächendeckende Internet in Deutschland auch stetig ausgebaut, auch wenn es vielen immer noch viel zu langsam geht. Und da wir eh alle dauern online sind, bietet es sich an, sich ab und zu mit kleinen Spielen die Zeit zu vertreiben. Daher kommen immer mehr mobile Plattformen auf den Markt, mit denen man sich schnell gut unterhalten lassen kann. Einmal eingewählt, kann man sich hier aus einer unvorstellbaren Menge an Spielen und anderer Arten der guten Unterhaltung genau das heraussuchen, was man will. Dank der guten Internetverbindungen hier wird der Spielfluss auch nur selten unterbrochen. Wie kommt es aber, dass immer mehr Menschen mobil spielen? Dazu ist ein Blick in die demografische Entwicklung notwendig.

Schon jünger gut vernetzt sein

Es mag einige vielleicht noch überraschen, aber die Generation Z – also all jene, die 2019 maximal 30 werden – legt viel Wert darauf, stets online und verfügbar zu sein. Der heimische PC wird maximal noch für komplexere Computerspiele verwendet, denn wer hat schon Zeit und Interesse, sich an einen Schreibtisch zu setzen, wenn es auch am Smartphone geht? Das mobilere Leben hat es möglich gemacht, dass Spieleplattformen aktuell einen echten Boom erleben. Stets online und vernetzt sein, hat zudem den Vorteil, dass man leichter größere Zielgruppen erreichen kann. Das ist für die Werbung und das Marketing gut, denn wer es einmal geschafft hat, im Trend zu liegen, der kann fast auf Jahre daraus zehren.

Dinge wie die Cloud, die Shared Economy oder auch Car-Sharing zeigen, dass die meisten Trends aus dem englischsprachigen Raum kommen, sich aber rasant schnell hier verbreiten. Das hängt wie gesagt mit der guten Vernetzung der jüngeren Generation zusammen, die schnell Trends aus Übersee aufgreifen und hier verbreiten. Das merkt man auch am Spielemarkt, der nicht mehr nur von deutschen Entwicklern stammt, sondern vermehrt aus den Vereinigten Staaten oder Indien kommt. Weltweite Trends kommen auch hier immer gut an. Und wer es geschafft hat, auf dem deutschen Markt fuss zu fassen– der europaweit immer noch der größte ist – der ist so schnell nicht aufzuhalten. 

Autor: Thomas Preuß

Thomas Preuß ist Jahrgang 83 und kommt aus einem kleinen Ort in der wunderschönen Uckermark (Brandenburg). Auch wenn er etwas abseits wohnt, ist er seit dem 56k-Modem im Internet unterwegs und mit Win 3.1 begann die digitale Neugier. Er liebt seine kleine Familie und die Fotografie ist seine Leidenschaft (Instagram.com/preussenlicht) welche er gerne teilt.

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