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Testfahrt mit Blacklane Limousinen Service

Vor einiger Zeit hatte mich Robert von Blacklane angeschrieben ob ich den Limousinenservice testen möchte und darüber schreiben würde. Gesagt, getan. Da es wohl keinen Sinn macht mich von einem Dorf zum nächsten zu fahren, kam mir die Photokina in Köln gelegen. Meine Übernachtung fand in Düsseldorf statt, so dass die Strecke ideal wirkte. Ganze 40 Minuten bräuchte es laut Google durch den aggressiven Verkehr, der nach einigen Aussagen es wirklich in sich hat. Super, dann ran an die Buchung.

Blacklane hat an dieser Stelle eine schöne und übersichtliche Webseite aufgebaut. Leider kann man in der Suche nur auf Hotels zurückgreifen. In meinem Fall weiter kein Problem, da ich dann das nächst Gelegene angegeben habe. Dies befand sich zwei Straßen weiter von meinem Schlafplatz entfernt und ein morgendlicher Spaziergang macht den Kopf frei.

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Nachdem Datum und Uhrzeit von mir eingegeben wurden, stand die Wahl des Fahrzeug an. Da ich alleine Fahre und Komfort nicht unbedingt notwendig ist, griff ich natürlich zur günstigsten Variante.

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Die Business Class war also meine Wahl und zu guter Letzt konnte ich noch mein Abholschild beschriften und wenn ich wollte, ein paar Hinweise an den Fahrer hinterlassen.

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Bisher keine Beanstandung und der Vorgang verlief kinderleicht. Aber bei den Zahlungsmöglichkeiten wurde ich nur auf eine Mögliche verwiesen, Kreditkartenzahlung. Sicher bin ich nicht das Klientel welches sich täglich einen Limousinenservice bucht, aber die Zahlung nur auf die Kreditkarte zu beschränken, ist für mich ein Rückschritt. Ich besitze keine Kreditkarte, hatte jedoch vor einiger Zeit mich bei Mpass, dem Online Kreditkarten Service, angemeldet. Dieser bietet für Online Zahlungen auch eine generierte Mastercard an.

Diverse E-Mails weisen darauf hin, dass alles glatt läuft. Am Abend zuvor und am Morgen der Fahrt bekam ich per SMS Hinweise auf den Fahrer und deren pünktliche Ankunft. Der Name meines Fahrers lautete Josef Philip und ich hatte sofort ein Bild eines kleinen, dicklichen Amerikaner mit schwarzer Hautfarbe vor meinen Augen, so wie es die Hollywood Filme es immer suggerieren. Umso überraschter war ich, als ich die SMS über die Ankunft erhielt und Josef samt Fahrzeug vor mir stand.

Ein schmaler und kleiner Herr mit Schnauzer und kölnischem Akzent begrüßte mich und holte zaghaft das in Folie gepackte A4 Blatt mit meinem angegebenen Schriftzug hervor. Tolles Auto dachte ich und absolut pünktlich. Ich verabschiedete mich von meinem Schlafplatzanbieter und stieg vorne zu Josef ins Auto.

Josef-Philip-Blacklane

 

Während er dem Navi mit sehr viel Sachverstand beibrachte wo wir hin wollen, versuchte ich mit ihm ins Gespräch zu kommen. Josef hat seinen eigenen Limousinen Service und versucht über Blacklane Standzeiten zu überbrücken. Blacklane bietet den Chauffeuren an über deren Plattform eine höhere Reichweite an Kundengewinnung und damit mehr Aufträge zu bekommen. Bei den ersten Aufträgen ist dies nur ein Lückenfüller und bei den niedrigen Preisen wenig Gewinn. Jedoch ist Josef erfreut dass es immer mehr Aufträge werden, die er über Blacklane erhält.

Und wie wir so aus Düsseldorf raus fahren sehen wir vor uns einen Stau. Blitzschnell murmelt sich Josef eine neue Route zusammen, die das Navi niemals ausgespuckt hätte. „Bei solchen Situationen kann das Navi dir nicht weiterhelfen, hier kann nur die Erfahrung Punkten.“ gibt er mir in kölnischem Dialekt zu verstehen, während wir die Spur wechseln. Die Route führt nun nicht mehr über die Autobahn, sondern quer durch den Chemiepark von Beyer Leverkusen.

blacklane-philip-fahrt

Die Änderung der Route hat echt was gebracht. Auf die Frage hin wie lange er schon Chauffeur sei, antwortete er 22 Jahre. Er habe schon für die Familie Gaddafi gefahren und hat auch den Prinz Abdullah zum Ziel gebracht. Auch Stars wie Ray Charles waren in seinem Fahrzeug zu Gast. Als Jugendlicher sei er von seinem Heimatort außerhalb von Köln mit Fahrrad in die Stadt gefahren und hätte diese auf zwei Rädern durchquert und erkundet.

Obwohl ich als Endpunkt ein Hotel angeben musste, hat mich Josef bis zum Eingang der Köln Messe gefahren. Eine Flasche Wasser gab es dazu und ich bin bequem angekommen. Service, Benachrichtigungen und Kommunikation mit dem Vermittler Blacklane als auch mit meinem Chauffeur Josef wahren perfekt. Der Preis ist mehr als angemessen, bleibt für mich jedoch weiterhin unerschwinglich. Ich bin aber auch nicht die Zielgruppe. 😉

Autor: Thomas Preuß

Thomas Preuß ist Jahrgang 83 und kommt aus einem kleinen Ort in der wunderschönen Uckermark (Brandenburg). Auch wenn er etwas abseits wohnt, ist er seit dem 56k-Modem im Internet unterwegs und mit Win 3.1 begann die digitale Neugier. Er liebt seine kleine Familie und die Fotografie ist seine Leidenschaft (Instagram.com/preussenlicht) welche er gerne teilt.

4 Kommentare

  1. Pingback: [Webninja] Testfahrt mit Blacklane Limousinen Service | netzlesen.de

  2. Guter Limousinenservice ist wirklich eine Annehmlichkeit, die ich zu schätzen gelernt habe. Seit ich das erste Mal geschäftlich mit einem Limousinenservice Basel (http://www.transferservice-basel.ch) unterwegs war, möchte ich dieses Komfort nicht mehr missen, den Limousine und eigener Fahrer mit sich bringen. Mit einer Limousine zu fahren ist wirklich kein Vergleich zu einem normalen Taxi, egal ob es ein Flughafen Taxi Basel o. ä. ist. Und deshalb freue ich mich auch über diesen Beitrag, denn je nachdem, wo ich gerade zu tun habe, nehme ich den Limousinenservice gerne in Anspruch und bin auch immer auf der Suche nach neuen Anbietern, wo man eine Limousine mieten kann.

  3. Hallo Thomas, das ist ein sehr guter Artikel!
    „Josef hat seinen eigenen Limousinen Service und versucht über Blacklane Standzeiten zu überbrücken.“
    Schön dass dieser Punkt von jemanden mal ganz deutlich hervorgestellt wird und Du Dich nicht von dem Auto hast blenden lassen. Man sollte die Dinge halt auch mal hinterfragen, vielen Dank!

    Wie ich von verschiedenen Leuten gehört habe – hören sagen !!! – , scheint sich das Unternehmen selbst als Konkurrenz zum Taximarkt zu sehen und nicht in erster Linie als professioneller Chauffeurservice. Wie dem auch sei, weiterso und vielen Dank!

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