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Wartezeiten digital überbrücken

In der digitalen Zeit kommt es eher selten vor, dass man mal nichts zu tun hat. Langeweile kennt nur noch, wer ohne Smartphone und Tablet unterwegs ist. Ich persönlich nehme mein Tablet überall hin, wo ich mit Wartezeiten rechnen muss. Beim Arzt, Amtsangelegenheiten oder auf die Bahn warten.

Ich muss regelmäßig meinen Internisten besuchen und habe dabei meist mindestens eine Stunde zu sitzen. Wenn ich dann im Wartebereich platz nehme, sehe ich Reih um die ältere Generation sitzen und sich anstummen. Einige halten die neueste Aphoteker-Ausgabe in der Hand, was die Ablenkung vom Gedanken an diverse Krankheiten sicher nicht mildert. Man muss sich ja auch nicht unbedingt unterhalten, da die Themen sowieso immer in Richtung Wehleiden tendieren.

Smartphones sind heute nicht mehr teuer und selbst die älteren Geräte können zumindest diverse Browsergames wie zum Beispiel Handy Casino sogar ohne Installation verwenden. Aber es müssen nicht immer Spiele sein. Bücher, Lernplattformen und kreative Gestaltungsmittel in Form von Anwendungen lassen sicher keine Langeweile aufkommen.

Social Media Plattformen wie Facebook, Twitter und weitere Dienste lassen die Kommunikation mit Freunden und Bekannten zu. Hierdurch verpasst niemand mehr etwas vom sozialen Umfeld. Bilder, Musik und Videos können angeschaut, geteilt und diskutiert werden.

Selbst die TV-Branche ist auf die mobilen Geräte aufmerksam geworden. Je nach verfügbarem Kontingent, kann hier sogar rund um die Uhr durch sämtliche Fernsehkanäle gezappt werden. Dabei muss mittlerweile selbst auf die privaten Sender nicht mehr verzichtet werden. Wessen Flatrate es nicht zulässt mehrere Stunden in die Glotze zu schauen, der kann mit diversen Zusatzmodulen für Handy und Tablet den DVB-T-Service nutzen. In den meisten Städten stehen zumindest die bekanntesten TV-Sender zur Verfügung.

Wer jetzt mit dem Argument kommt, „Aber die Geräte sind doch so teuer“, der wird sich wundern welche Möglichkeiten schon geboten werden mit Geräten unter der einhundert Euro Grenze. Wer gerne liest, kann sich mit den, auf dem Markt, verfügbaren E-Book Reader die Zeit vertreiben. Und selbst die E-Book Reader können, wenn sie der neuesten Generation angehören, sich mit dem Internet verbinden und bieten, wenn auch nur eingeschränkt, die Möglichkeit durch das Netz zu surfen.

Interessant ist auch die Möglichkeit Magazine und Tageszeitungen über die digitalen Geräte zu abonnieren. Dies ist meist nicht nur günstiger, sondern auch aktueller. Zu dem kommt hinzu, dass viele Mediale Inhalte wie Videos oder Audio-Mitschnitte integriert sind, welche die Papiergefertigten Informationen nicht bieten können. Einige Magazine bieten sogar die Möglichkeit, sich direkt über die Artikel, durch Kommentarfunktionen mit Anderen auszutauschen bzw. zu diskutieren.

Sicher kommen hier auch Kosten für die Internetnutzung auf. Da aber so ziemlich jeder ein Mobil- bzw. Smartphone sein eigen nennt, haben die meisten auch schon eine Flatrate integriert. Diese muss nur noch genutzt werden.

Zu all den tollen Sachen die ich hier genannt habe, gibt es natürlich ein Gegenargument – vielleicht will man auch einfach nur mal seine Ruhe haben und die Gedanken schweifen lassen – warum auch nicht? 😉

Autor: Thomas Preuß

Thomas Preuß ist Jahrgang 83 und kommt aus einem kleinen Ort in der wunderschönen Uckermark (Brandenburg). Auch wenn er etwas abseits wohnt, ist er seit dem 56k-Modem im Internet unterwegs und mit Win 3.1 begann die digitale Neugier. Er liebt seine kleine Familie und die Fotografie ist seine Leidenschaft (Instagram.com/preussenlicht) welche er gerne teilt.

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