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Computer to Go – oder ein Portable Apps Kochrezept

Was macht man wenn man auf Reisen ist und gerade jetzt ein Dokument oder ein Programm vom heimischen Rechner benötigt? Man kann unter Umständen seinen USB Stick zücken und beim Freund oder Bekannten die Dateien vom USB Stick öffnen. Und wenn man dann noch eine Anwendung benötigt die der Bekannte nicht auf seinem Computer hat dann kann man mit Portable Apps aber so richtig Punkten.

USB-Stick gegen Cloud

Wir möchten hier mit einem kleinen “Kochrezept” mal aufzeigen, wie man Portable Apps auf seinen USB-Stick bekommt. Die kostenlose Anwendung wird bei der aktuellen Größe der USB Sticks immer interessanter. Man kann es schon so sehen das Portable Apps mit Anwendungen und Dokumentenhaltung eine Cloud mit integrierten Anwendungen to Go ist. Der Vorteil gegenüber den Internetanwendungen wie Google Drive, Amazon Cloud oder was immer, ist der Sicherheitsaspekt. Denn ich Entscheide was ich mit den Daten, wann und wie tue. Und eine Internetanbindung ist nicht zwingend erforderlich.

Voraussetzungen für Portable Apps

Was brauche ich für meinen eigenen Portable Apps Stick? Einen USB Stick mit entsprechender Größe und die aktuelle Installationsdatei der Software. Ich verwende einen 4 GB Stick den ich zuvor formatiert habe. Das ist nicht zwingend erforderlich, ich mag es aber gerne sauber. Die aktuelle Installationsdatei für Portable Apps findet man auf der dazu gehörigen Webseite.

Installation im Schnelldurchgang

Mit einem Doppelklick auf die Installationsdatei beginnt man mit dem Entpacken der Datei und dann kann man auch schon auswählen wo Portable Apps installiert werden soll.

Eine Installation der Anwendung dauert nicht lange. Es wird erst einmal nur Portable Apps installiertt. Nachdem man den Abschluss der Installation erreicht hat und die Anwendung das erste mal starten will kommt man zu einem Auswahldialog wo man sich unter sehr sehr vielen Anwendungen aussuchen kann was auf dem Stick installiert werden soll.

Anmerkung: Wenn man sich ein wenig Erschlagen davon fühlt, dann ist die sofortige Installation von Anwendungen kein Muss. Sämtliche Anwendungen können auch im Nachgang auf dem Stick installiert werden.

Entscheidet man sich für ein paar Programme die sofort auf dem Stick vorhanden sein sollen, dann werden diese nach Auswahl und der Bestätigung, mit Weiter, sofort aus dem Internet herunter geladen und auf dem Stick installiert. Ich hatte mich bei dem Auswahldialog für einen Internetbrowser (Google Chrome), ein Defragmentierungstool, ein Löschprogramm und ein Antispyware Suchprogramm entschieden.

Portable-Apps-App personalisieren

Launcher von Portable Apps

Nachdem die Anwendungen installiert sind kann man per Launcher auf das Dateisystem des Stick zugreifen oder eben auf die installierten Anwendungen zurückgreifen. Auch hat man über den Button Anwendungen die Möglichkeit, weitere Anwendungen zu installieren. Auf der News-Seite kann man die Anwendungen einzeln herunter laden und von Hand installieren oder aber über den oben schon aufgeführten Auswahldialog.

Das Programm ist mittlerweile so Flexibel gestaltet worden, dass man es an seine Bedürfnisse anpassen kann. Hier besteht die Möglichkeit die Farbe, Darstellung zu ändern wie auch das Verhalten des USB Stick (z.b. automatischer Start nachdem der Stick in den Computer eingeführt wurde).

Der USB Stick mit Portable Apps ist Standardmäßig nur bei Windows Computer nutzbar. Soll der Stick bei Linux oder gar Mac OS gestartet werden, sind vom gastgebenden System her noch andere Anwendungen nötig (Linux – Wine , Mac OS X –  CrossOver, Wineskin, WineBottler, PlayOnMac)

Fazit:

Mit Portable Apps ist es jedem Möglich seinen Computer oder seine Anwendungen unterwegs zu nutzen. Gerade bei großen USB-Sticks macht sich die Verbindung von Datenträger und persönlich bekannten Anwendungen super.

Ich wünsche viel Spaß beim “nachkochen”

Autor: Oliver Ferme

Er ist seit dem Jahr 1998 im Internet unterwegs und hat den 2YK Bug ohne Probleme überlebt. Nach mehreren Jahren in den Fängen der Call of Duty Onlinewelt ist es ihm etwas Langweilig geworden und er möchte als Webninja das eine oder andere Wort an die Leserschaft richten. Wer noch mehr über ihn erfahren möchte unter http://olli-f.de/

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